Darum arbeiten wir im Team

Schwarm-Intelligenz auf der einen Seite, die Dummheit der Masse auf der anderen Seite. Teams sind umstritten. Das Arbeiten in Teams noch mehr. Als Mitglied eines Teams gehen wir eine Verpflichtung ein in dem Moment, in dem wir uns zum Team bekennen. In dem wir uns als Mitglied bezeichnen, verfallen wir der "Sippenhaftung". Wir werden nicht mehr nach unseren persönlichen Erfolgen und Niederlagen gemessen sondern an denen unseres Teams. Das kann durchaus ein Vorteil sein. Oft wird dieser in den Niederlagen gesehen, die kollektiv auf das Team aufgeteilt werden. Nach dem Motto: Keiner will´s gewesen sein. Team-Erfolge werden kurz als Kollektiv erlebt, bevor sich dann doch wieder der ein oder andere in den Vordergrund spielt und den Erfolg für sich verbucht. Sind wir dann als Menschen überhaupt zum Team-Player geschaffen? 

 

Wir sind der Meinung: JA. Deshalb wollen wir auch als Team arbeiten. Wir vertrauen uns. Die wichtigste Voraussetzung, damit gemeinsame Projekte gelingen können. Wir gestehen uns aber auch unsere Individualität und Eigenheiten zu. Wir sind ein Team aus drei eigenständigen Persönlichkeiten. Mit einem gemeinsamen Ziel. Wir wollen nicht nur in der OE oder Teamentwicklung als Kollektiv auftreten - wie es in diesen Branchen üblich ist - sondern auch in der Supervision. Üblicherweise gibt es in diesem Bereich immer Einzelkämpfer, die eine begrenzte Zeit bleiben und dann "ersetzt" werden. Supervision ist ein zeitlich begrenzter Prozess, um das Einfahren von Mustern und persönlicher Rollen-Überschneidungen zu vermeiden. Supervision ist kein Kaffeekränzchen. Es muss professionell bleiben. Und dazu braucht es Abstand. Wie oft passiert es dann, dass ein Team und / oder Unternehmen etwas verzweifelt beim Gedanken daran, nach 2 Jahren einen neuen Bewerbungsprozess starten zu müssen. Mühsam und aufwendig. Weil SupervisorInnen Einzelkämpfer sind. In gewisser Weise sind wir das auch. Wir werden nicht zu dritt eine Supervision begleiten, aber wir stehen zu dritt zur Verfügung unserer KundInnen. Aus einem Team wählen gibt Freiheit. Man darf sich die Person aussuchen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt für ein bestimmtes Ziel für ein bestimmtes Thema und Team am besten passen könnte. Und diese Person ist nicht alleine. Bei einem anderen Thema kann der Rat und die Expertise einer anderen Person herangezogen werden. Ohne langen Bewerbungsprozess, ohne erneutes Kennen-lernen usw. Denn wir sind ein Team, das sich als Team vorstellt. Für Einzelaufträge gehen wir alleine ins Feld. Unsere KollegInnen stehen quasi als Back-Up hinter uns. Jederzeit bereit, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Wir sind dem Ziel unserer KundInnen verpflichtet. Unserem Team und uns selbst. Ein spannendes Projekt. Unsere Erfahrungen als Team für Teams wollen wir in Zukunft über diesen Blog mit Euch teilen. Mutig schreiten wir voran... damit hat´s bei den drei Musketieren schließlich auch geklappt.  (c) KvC